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NEOS

 

Ob die EU nun ein Friedensprojekt ist oder man sich ein derartig fehlkonstruiertes Gebilde nur in friedlichen Zeiten leisten kann, sei einmal beiseite gelassen. Gerade den Jüngeren wird immer wieder in Erinnerung gerufen, dass sie es der EU zu verdanken haben, Teile oder ihr ganzes Studium überall in Europa absolvieren zu können.

Selbstverständlich ist das Kennenlernen anderer Mentalitäten  am besten dadurch möglich, dass man eine gewisse Zeit in anderen Ländern lebt, so dass ein einheitlicher europäischer Studienraum im Prinzip eine gute Sache darstellt, jedoch zeigt sich auch hier ein Konstruktionsfehler der gegenwärtigen EU.

Die Möglichkeit zum Studium in anderen Ländern wird zentral verordnet, die Bezahlung und die Durchführungsbestimmungen bleiben Ländersache: 

Auf dem Deutschen Ärztetag in Düsseldorf am 29.05.2014 hat sich der
Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, bei der
Auslandsagentur MediStart über das Medizin-Studium im Ausland informiert.
Der Ärztepräsident zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten des
Auslandsstudiums ohne Numerus Clausus und Wartezeit
. Mit MediStart ist für deutsche und österreichische Studienbewerber ohne Rücksicht auf die Abiturnote bereits der Studienbeginn zum Oktober 2014 an einer EU-Universität in englischer Sprache möglich, z.B. in Valencia,
Budapest, Bratislava oder Riga.
MediStart berät in Deutschland und Österreich Abiturienten, Studenten
und ihre Eltern zum Studium in Humanmedizin, Zahnmedizin und
Tiermedizin an EU-Universitäten ohne Numerus clausus und Wartezeit.
Zu den MediStart-Beratern zählen renommierte Hochschullehrer und
erfahrene Studienplatzberater mit vielfältigen Kontakten im In- und
Ausland. Als 100%iges Tochter-Unternehmen der UNIRAG
Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg ist MediStart unabhängig von
den Interessen in- und ausländischer Hochschulen und damit
ausschließlich dem Abiturienten selbst verpflichtet.
UNIRAG ist übrigens die „Akademische Prozessfinanzierungs Aktiengesellschaft“
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140601_OTS0008/medizin-studium-im-ausland-aerztepraesident-montgomery-informiert-sich-bei-medistart-auf-dem-deutschen-aerztetag-zum-auslandsstudium-ohne-nc-wartezeit-bild

Fassen wir also zusammen:

Von oben wird ein einheitlicher Studienraum verordnet ohne für die finanzielle Bedeckung zu sorgen.
Bezahlt werden die Universitäten natürlich weiterhin von den Steuerzahlern der einzelnen Länder.
Privatwirschaftlich agierende Beraterfirmen entstehen und lenken die Studentenströme dorthin, wo die Hürden (Numerus Clausus, Sprachbarriere, Anerkennung, …) am geringsten sind.
Die finanziell ausgehungerten Universitäten helfen sich dadurch, dass sie Teile ihrer Lehrverpflichtung (und die entstehenden Kosten) auf die öffentlichen Spitäler überwälzen (Wie sich die Medunis auf Kosten der öffentlichen Spitäler abbürsten http://wp.me/p1kfuX-NQ).

Irgendwann wird man sich dann kopfschüttelnd beschweren, dass die Steuerzahler die Politik wieder hin zu mehr Nationalität drängen.

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