Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Maria, hilf: Ein Augenschein auf der Mahü

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Ob der Wunsch Maria Vassilakous, sich just in Wien- Mariahilf ein Denkmal setzen zu wollen, wo sie als Verkehrsstadträtin gerade einer der Straßen Wiens, die die breitesten Gehsteigen hat, mit Gewalt zur Fußgängerzone umfunktionieren möchte, mit dem Gleichklang von Vor- und Straßennamen zusammen hängt, soll hier nicht erörtert werden.

Ein Lokalaugenschein am Vormittag des 15.8. zeigte, dass das unausgegorene Projekt nicht einmal von der Exekutive verstanden wird und zeigte einige absurde Details auf.

Begegnungszonen mit 20km/h:

Für Vassilakous Justament-Experiment sind Dutzende Verkehrsschilder notwendig, weil alle 150-200m die sogenannte Fuzo für Querstraßen unterbrochen wird und sich am Ende keiner auskennt, was da Begegnungszone, Kiss and Drive oder Fuzo ist… Grüne Ménage-à-trois?

Begegnungszone

Begegnen wir halt einander

Am 15.8. wirkte das ganze noch ziemlich absurd: Radfahrer fuhren auf und ab und vereinzelte Autos meandrierten zwischen ostentativen Fußstehern (gegangen wurde kaum auf der Fahrbahn).

Begegnungen

Nach eigenen Beobachtungen hielten sich 9/10 Autofahrern nicht an das schon ausgeschilderte Abbiegewirrwarr, das notwendig ist, damit die Anrainer nicht sofort in den Speckgürtel übersiedeln. Schottenfeldgasse/Mariahilferstrasse sollte es nach den Vorstellungen von Vassilakous Verkehrsexperten nur mehr erlaubt sein, nach LINKS in die die Begegnungszone MaHü abzubiegen: Tat aber keiner!

Ziemlich verwirrend:

Rechtsabbieger


Wie dieses und das nächste Foto zeigen, hat auch die „He“ noch nicht das Rechtsabbiegeverbot Schottenfeldgasse/Mariahilferstrasse verinnerlicht und fährt (locker einhändig!) gegen die Einbahn, natürlich ohne im Einsatz zu sein!

Rechtsabbieger Pol1

Locker am Volant

Mir san Radlfahrer und fahren gegen die Einbahn, basta!

Rechtsabbieger Pol2


Der Schani bleibt, er bringt dem Bezirk Geld

Schanigarten und Markierungen

Offenbar war die Aktion Mahü der grünen Verkehrsstadträtin nicht mit der grünen Bezirksvorstehung des 7. Bezirks abgesprochen, so dass in den Seitengasse der Mariahilferstrasse Autos und Schanigärten standen, als gestern (14.7.) nachts die Bodenmarkierer ausrückten. Was das für einen Sinn haben soll, die Schrägparkerzonen gerademal vor zwei (!)Radständern enden zu lassen, wo an anderen Stellen ohnehin ganze Batterien von Radständern errichtet wurden,  entzieht sich meinem Verständnis.

Schilda schau oba
Schrägparker_Radständer

Die Markierungen für die Schrägparker Schottenfeldgasse/Mariahilferstrasse wurden an Stellen angebracht, wo eigentlich Fahrradständer in den Asphalt versenkt wurden; „G’scheit“ und sicher von langer Hand „geplant“ …..

Oder ist das ein neuer Tandemstandplatz?

Written by medicus58

15. August 2013 um 22:45

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