Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Gesundheitsreform hin : Alternativmedizin her

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Auf http://www.aaskolnick.com/medhist.htm wird vom Wissenschaftsjournalisten Andrew A. Skolnick

eine
Geschichte der Medizin seit 2000 vor Christus
erzählt, die ich nachfolgend übersetze.

Ca. 2000 v. Chr.
Patient: Ich habe Halsschmerzen.
Arzt: Essen Sie dieser Wurzel.

Ca. 1000 n. Chr.
Patient: Ich habe Halsschmerzen.
Arzt: Wurzeln sind heidnischer Unsinn. Sagen Sie dieses Gebet auf.
Ca. 1700 n. Chr.
Patient: Ich habe Halsschmerzen.
Arzt: Gebete sind abergläubisch. Trinken Sie diese Tinktur.
Ca. 1850 n. Chr.
Patient: Ich habe Halsschmerzen.
Arzt: Diese Tinktur war Schlangenöl, nehmen Sie lieber diese Tablette.
Ca. 1950 n. Chr.
Patient: Ich habe Halsschmerzen.
Arzt: Die Pillen sind unwirksam. Nehmen Sie ein Antibiotikum.
Ca. 2000 n. Chr.
Patient: Ich habe Halsschmerzen.
Arzt: Antibiotika sind unnatürlich. Essen Sie diese Wurzel.

In diesem Sinne wollen wir nun auch hier Sie in die Geheimnisse der
Alternaiven Medizin
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=32318
http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=33145
einweihen.
Den Beginn machen wir mit einer einfachen indigenen Heilmethode

Limpia con el huevo
(Reinigung mit dem Ei)

die sich in den Anden seit Jahrhunderten bewährt hat.Es ist, wie praktisch, sowohl ein Diagnose- als auch ein Heilverfahren.
Der Heiler nimmt ein frisches, weder erhitztes noch gekühlte Ei in die rechte Hand, wobei der spitzere, der positive, Pol zeigt zu seiner Hand. Um die Reinigung am Kranken vorzunehmen fährt er dann mit dem runden Pol über dessen Körper und zieht die ganze negative Energie in das Ei.

Während wir in der Schulmedizin noch stur auf die Reihenfolge:
zuerst Diagnose und dann Therapie
beharren, sind indigene Heiler da schon weiter und kehren diesen Prozess um.
Gießt man nach der Reinigung das Ei in ein Glas Wasser, erkennt der Kenner sofort, was zuvor geheilt wurde:

Rote Schlieren im Eigelb sprechen, nein nicht für eine besprungene Henne, sondern für Probleme im Kreislauf– oder Atmungsbereich, für cerebrale oder psychische Störungen oder das Werk eines Hexers.
Feine Härchen im Ei identifizieren negative Energie.
Eine weißliche Blase identifiziert den Egoisten.
Dunkle Flecken im Eiweiß zeigen einen geschwächten Lebensimpuls, eine Herz- oder Blutschwäche.

So einfach ist das und alles ohne e-card!

Und jetzt hören’s auf zu lachen, mir ist das Lachen schon längst vergangen.

Bernhard Wörrle: „Heiler, Rituale und Patienten – Schamaismus in den Anden Ecuadors, Berlin 2002

Written by medicus58

14. Juni 2012 um 19:00

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