Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Das Neue Europa

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Surft man die „Kinderecke“ der Europäischen Union an,
ja sowas gibt’s wirklich (http://europa.eu/kids-corner/countries/flash/index_de.htm), lesen wir:

Die EU: Worum geht es da eigentlich?
Als der Zweite Weltkrieg im letzten Jahrhundert zu Ende ging, beschlossen die Politiker in Europa zusammenzuarbeiten, um ihre Probleme zu lösen. Sie wolltem dem Krieg ein für allemal ein Ende bereiten, damit die Menschen ihr Leben wieder aufbauen konnten …
Eine Möglichkeit, dies zu tun, so dachten sich die Politiker, bestand darin zu kontrollieren, wie viel Kohle und Stahl jedes Land bekommen würde…
Die Politiker hofften aber auch, dass Länder die so viel miteinander zu tun haben, keinen Grund mehr haben würden, sich zu bekriegen, eben weil die Wirtschaft in der ganzen Region stärker sein würde und die Menschen gute Arbeitsplätze, Nahrung und Sicherheit hätten.
Und weißt Du was? Sie hatten Recht. …
Um in Frieden zu zusammenzuleben, muss jeder den anderen so akzeptieren, wie er ist. Jedes Land lebt nach seinen eigenen Traditionen, seiner Sprache und seiner Kultur.
Dies ist im Motto der EU „In Vielfalt geeint“ ganz treffend zusammengefasst.

Liest man aber aktuelle Wortmeldungen die von Grexit bis zur Ablösung der gesamten PIIGS (http://de.wikipedia.org/wiki/PIIGS) Staaten ( Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien),
verfolgte man die gestrige Diskussion Im Zentrum (http://tvthek.orf.at/programs/1279-Im-Zentrum) in der auch die Mutmaßungen des Kronen Zeitung Kolumnisten Kurt Seinitz als Diskussionsbeitrag galten, der mutmaßte, dass die Demokratie für die griechische Gesellschaft vielleicht gar keine adäquate Regierungsform mehr wäre *) bzw. dem Exkurs der Journalistin Alkyone Karamanolis lauschte, die die griechische Geschichte seit dem oströmischen Reich als Beweis für eine persitierende Orientalisierung und politische Rückständigkeit interpretierte, dann,

ja dann kommen einem schon Zweifel, über die moralischen Grundlagen dieses Neuen Europas.

Blicken wir auf die Karte dieses Europas MINUS PIIGS und lesen wir nochmals in der Kinderecke, was denn das ganze eigentlich soll, dann

ja dann kommen einem Zweifel, oder besser,

dann verzweifelt man.

Dieser Eintrag ist die Fortsetzung zum gestrigen Blog: http://wp.me/p1kfuX-il

*) Der Text ist nicht online zu finden, lautete aber so: „Immer öfter stellt sich die Frage, ob die Demokratie wirklich die geeignete Staatsform für das militant-anarchische Volk dieses pseudoeuropäischen Staates ist“( „Kronenzeitung, 18.05.2012, „Klartext“ Kurt Seinitz )

Written by medicus58

21. Mai 2012 um 08:17

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