Sprechstunde

über alles was uns krank macht

Gendering

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Written by medicus58

23. März 2012 um 09:14

Veröffentlicht in Was im Alltag so alles nervt

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6 Antworten

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  1. Christine Kainz

    23. März 2015 at 23:35

  2. Robert Löffler (Telemax) schrieb unlängst Folgendes:

    „Die populärste Erscheinung des aufkommenden Begriffes „gendern“ ist: bei Berufen die weibliche Form hinzuzufügen. Nicht „Ärzte“, sondern „Ärztinnen und Ärzte“.
    Wie soll ein Wort wie gendern in die Umgangssprache Eingang finden?, frugen mehrere Leser. Geht denn das überhaupt? Durchaus liebe Leute.

    Das Wort „gendern“ hat quasi die österreichische Lippe. Gesprochen wird es „tschendern“ mit dem Lieblingswortanfang der unteren Klassen, mit „tsch“. Das hat Tradition.

    Beginnend klein mit Tschindarassa bum-bum-bum, fährt später fort beim Tschent mit „Tschuldigenschon!“. Viele sagten einst zum Motorrad Tschesn, und sie sagten Tschapperl, Tschecherant, Tschocherl, ja sogar das wegen seiner Inkorrektheit heute praktisch abgeschaffte „Tschusch“ für einen Menschen mit Wurzeln.

    Letztens hat eine Wiener Stadträtin, nennen wir sie Paula W., in einem Interview mit „Wien heute“ zum Begriff Ärzte innerhalb von fünf Minuten reichlich, nämlich 10-mal und in von Ihrem Tmx mitgezählter Weise, jedem gesprochenen „Ärzte“ schnarrend „Ärztinnen und“ vorangestellt.

    Das waren in diesen fünf Minuten 20 Wörter zusätzlich oder in Schrift umgesetzt – „Ärztinnen und“ sind zwölf Buchstaben – 120 Buchstaben mehr als in jenen heute als unselig empfundenen Zeiten, da man sich noch mit „Ärzte“ allein begnügte. Damals mussten alle Zuhörer die Meinung bekommen, den Doktorinnen sei in einer Causa verboten gewesen, den Mund aufzumachen.

    Mithilfe von „Tsch“ sowie Stadträtinnen wird „gendern“ noch Usus, meint Ihr Telemax“. robert.loefller@kronenzeitung.at

    Christine Kainz

    31. März 2015 at 02:46

  3. Das ist „Gendersensibel“ – wenn Buben sich als Mädchen verkleiden „dürfen“… http://tvthek.orf.at/program/ZIB-Magazin/5521881/ZIB-Magazin/9638344/Girls-Day/9638392

    Christine Kainz

    24. April 2015 at 00:28


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